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Zur Geschichte des Hauses:
Dieses städtebauliche Kleinod, erbaut um 1900, soll erhalten bleiben und
wieder erlebbar werden. Behutsam soll es fertig gestellt werden. Zuletzt erfolgte
in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre ein Erweiterungsbau, in dem sich jetzt
sechs Wohnungen und eine Begegnungsstätte befinden. In Teilen des
Altbaus befindet sich seit 1994 das Kinderhaus Rahlstedt, eine integrative Kindertagesstätte
für ca. 70 Kinder mit einem Anteil für Kinder mit Behinderungen von 15%. Der pädagogische
Ansatz des Kinderhauses, der unter Integration die gemeinsame Teilhabe behinderter
und nicht behinderter Menschen an gesellschaftlichen Lebensvorgängen unter Ausschöpfung
der persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten jedes Einzelnen versteht, macht es wünschenswert,
dass der gemeinsame Lern- und Erfahrungsbereich der Kinder sich nicht nur auf
das Füreinander und Miteinander von behinderten und nicht behinderten Gleichaltrigen
erstreckt, sondern auch die Lebenswirklichkeiten behinderter Erwachsener wahrgenommen
werden, und zu ihr Beziehungen geknüpft werden können. Daraus resultiert das Konzept,
der Kindertagesstätte als sich gegenseitig
unterstützende Nutzungen eine Anlage für behindertengerechtes
Wohnen, eine Praxengemeinschaft, eine
Beratungsstelle und eine Begegnungsstätte
beizuordnen. | |